Hans Wimmer - Wilhelm Uhlig:

Keine Angst vor dem Gegenstand!

13.09.2008 - 06.01.2009

Die Figur ist seit jeher das große Thema in der Bildhauerei. Wer jedoch als Bildhauer heute noch figürlich oder gegenständlich arbeitet, muss sich erklären:
"Während jeder sich vom Gegenstand löst, weil es 'modern' ist, stelle ich den Gegenstand dar, verdichte ihn, soweit es mir gegeben ist .... Er enthält alles: unsere Abstraktion, unsere Geistigkeit, unsere Zeit .... " (Hans Wimmer).

 

Hans Wimmer, Große Sitzende, Bronze, 1983.

Hans Wimmer, Doppelbildnis, Haidi und ich, 1965.

Hans Wimmer, Portrait Annette Kolb, 1967

 

Unter Wahrung dieser Grundüberzeugung seines Lehrers Hans Wimmer geht Wilhelm Uhlig einen Schritt weiter und findet in der konsequenten Fortführung der formalen Einheit inhaltlicher und bildnerischer Mittel zu einer modernen Figürlichkeit und Ausdrucksintensität.
Das Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit in den Werken Wimmers und Uhligs kann man nun im Oberhausmuseum ausloten.

Wilhelm Uhlig, Hockende, Bronze, 198

Wilhelm Uhlig, Inge, Bronze, 1957

Wilhelm Uhlig, Portrait der Mutter des Künstlers, Sandstein, 1972