Historische Apotheke

Spätestens seit dem 16. Jahrhundert existierten in Passau zwei Apotheken: die Stadt. und die Hofapotheke. Letztere war für die Versorgung des Bischof, des fürstbischöflichen Hofes und des Verwaltungspersonals zuständig.

Die in diesem Raum ausgestellten Einrichtungsgegenstände stammen aus der Offizin, dem Geschäftsraum der Hofapotheke. Wahrscheinlich hat sie der Hofapotheke Kunz 1657 in die Hofapotheke eingebracht.

 

 

Kernstück der Offizin war der Rezepturtisch, in dessen Schubladen Arzneien und diverse Werkzeuge verwahrt wurden. Hier stellte der Apotheker die Arzneien für den Kunden zusammen.

In den Wandschränken wurden die verschiedenen Heilmittel aufbewahrt. hierzu verwendete man Fayencen oder Majoliken, seit dem 18. Jahrhundert dann Porzellangefäße. Die ausgestellten Objekte stammen größtenteils aus der Passauer Stadtapotheke.

 

 

Die Herstellung der Arzneien erfolgte meist nicht in der Offizin, sondern im Laboratorium. Hier wurden die Heilmittel mit Hilfe des Mörsers pulverisiert. Pillen gedreht und Arzneistoffe aus Drogen destilliert bzw. digeriert.

 

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